Künstlerisches Programm 2026
DANCE. ACT. SPEAK.
Metamorphosis - Eröffnung
28. Februar & 01. März 2026
Tanz/ Theater/ Musik/ Comedy
Zum Eröffnungswochenende präsentiert DAS Margareten am 28. Februar und 1. März eine vielschichtige Performance, die sichtbar macht, wofür dieser neue Ort steht: künstlerische Vielfalt, genreübergreifende Offenheit und die Lust, Menschen zusammenzubringen. Auf der Bühne zu sehen sind Jasmin Avissar & Alejandro Parente, Moritz Sauer, Nadja Puttner, QUOD - Bianca Anne Braunesberger & Stefan Zotter sowie das Kollektiv tanz. - Rebecca Horner. Durch den Abend führt Host Saad Al Ghefari, der dem Programm eine humorvolle und verbindende Note verleiht.Am Sonntag, 01. März stehen vormittags die Kleinsten im Mittelpunkt: Baja Buf von VRUM Performing Arts Collective wendet sich mit einer interaktiven Performance an Babys zwischen 10 und 24 Monaten und ihre Begleitpersonen.


DIVERS. AUTHENTISCH. SCHARF.
"Let's start by looking at the odds of the world with a smile"
05. - 08. März 2026,
Stand-Up/Comedy/Kabarett
Drei Künstler*innen blicken aus unterschiedlichen Perspektiven auf eine marginalisierte Gesellschaft und nutzen Humor und ihre scharfe Zunge, um sich mit ihrer Lebensgeschichte und Identität auseinanderzusetzen.
Vorstellungen auf Deutsch, Englisch und Arabisch
Weitere Termine: 11. - 16. Juni 2026

NOT COOL: Welcome to the life of EXPERT BY IDENTITY! His name is Moritz, actually. In his comedy special NOT COOL he is asking important questions, like: If everyone is queer, how come I’m not cool? What’s wrong with the straights? And: Is there a difference between straight harassment and gay flirting?
NICE BITCH: Hello to a fresh glimpse into the life of EXPERT BY IDENTITY, bitch! Who is always living by the sentiment: If it’s scaring conservatives – do it! In their dark comedy special the self-proclaimed NICE BITCH will show the audience the perks of liberal education and the dangers of straight men, mixing it up with queer-feminist stances on topics like abortion.
07. & 08. März
Performances in English

WILLKOMMEN ZUHAUSE ist das erste Kabarettprogramm der in Wien lebenden, im Schwarzwald aufgewachsenen, freischaffenden Schauspielerin Suse Lichtenberger. Erst mit Ende 40 kam sie auf die Idee, aus ihrem Leben als mittellose Schauspielerin, mittelmäßige Mutter, wenig engagierte Feministin und Umweltaktivistin zu erzählen. Dabei gibt es da so viel zu berichten...
05. & 06. März
Vorstellungen auf Deutsch

A powerful blend of monodrama and stand-up comedy, celebrating the resilience of the Levantine spirit. To be “crocodiled” is to endure, adapt, and thrive—a local metaphor for an unbreakable soul. This unique performance fuses the precision of theatre with the unpredictability of comedy, evolving in real-time with the audience’s reactions. Your laughter, your questions, and your energy shape the story, making each show a one-of-a-kind experience.
Join this bold experiment and discover what it means to be “crocodiled”.
07. & 08. März
Performances on Saturday & Sunday in English
Special edition in Arabic on Sunday
عرض خاص “انا متمسح” بالعربي يوم الأحد
الساعة 18:00-19:00
DIREKT. AUFMERKSAM. SOZIAL.
Sucht & Menschsein
19. - 22. März 2026,
Theater / Workshop /Diskussion
Das Projekt "Sucht & Menschsein" widmet sich dem komplexen Verhältnis von Abhängigkeit, Identität und gesellschaftlicher Wahrnehmung. An zwei Abenden zeigtt Bernhard Dechant sein eindrucksvolles Solo über Oskar Werner - eine eindringliche Auseinandersetzung mit dem Umgang der österreichischen Gesellschaft mit der Volksdroge Alkohol.
Das Rahmenprogramm öffnet den Raum für Austausch: In Workshops, Gesprächen und Diskussionen werden unterschiedliche Perspektiven auf das Thema Sucht beleuchtet – von der persönlichen Betroffenheit bis zu gesellschaftlichen Strukturen.
Das Projekt möchte verdeutlichen, dass Sucht keine Randerscheinung sondern Teil unseres Alltags ist. Ob Alkohol, Arbeit, Anerkennung oder digitale Welten – Abhängigkeit zeigt sich in vielen Formen, und oft entscheidet nur die soziale und finanzielle Lage darüber, ob sie sichtbar wird oder hinter einer heilen Fassade verborgen bleibt.
"Sucht & Menschsein" versteht sich als Einladung, hinzuschauen, zuzuhören und dem Thema mit Offenheit und Neugier zu begegnen.

Eine Hommage an den Künstler Oskar Werner entgleist zur erbarmungslosen Auseinandersetzung über den Umgang der österreichischen Gesellschaft mit der Volksdroge Alkohol.
Seit zehn Jahren lädt der Schauspieler, Regisseur und Alkoholiker Bernhard Dechant immer wieder den Schauspieler, Regisseur und Alkoholiker Oskar Werner zu sich auf diverse Bühnen um über Kunst, Rausch und Sucht zu debattieren.
Vorstellungen: 19. & 20. März 2026

Details zum Rahmenprogramm folgen in Kürze!
Veranstalltung: 21. & 22. März 2026

Foto: Walter Probaschnig
TREIBGUT
09. - 10. April 2026,
Ein Tanztheaterstück von Nadja Puttner/UNICORN ART
Ein Tanz-Theater-Stück zum Thema „Erinnerung“, „Trauma“ und „Identität". Körper-, bewegungs- und textbasiert. Ernst, aber nicht todernst. Eigentlich auch zum Lachen. Immer wieder, zumindest.
Zwei Frauen, eine in der Vergangenheit, eine in der Gegenwart. Ihr Körper ein Sarkophag für längst vergessene Erinnerungen. Die äußere Hülle erstarrt, im Inneren brodelnde Emotionen, die wie Lava an die Oberfläche drängen. Herta, geboren 1926 in Kärnten, erlebt Krieg, Widerstand und frühe Verantwortung. Jahrzehnte später bricht ihre Alzheimer-Erkrankung verschüttete Erinnerungen von Krieg und Gefangenschaft auf. Und Hertas Enkelin Moira muss sich unverarbeiteten Traumata der Familie stellen. So schmerzhaft das auch ist. Schicht für Schicht löst sich die Versteinerung, und die Lava findet ihren Weg nach außen.
Konzept, Stückentwicklung & Performance: Nadja Puttner/UNICORN
ARTSoundcreations: Bianca Anne Braunesberger (Mix&Master: Stefan Zotter)
DIREKT. AUFMERKSAM. SPÜRBAR.
JUDAS
11. - 12. April 2026,
Ein Theaterstück mit Sebastian Klein
Text von Lot Vekemans, aus dem Holländischen übersetzt von Christine Bais und Eva M. Pieper

Foto: Bettina Isabella Zehetner
Ein junger Mann, der sich Judas nennt, mischt sich unter uns und liefert eine überraschende Version seiner Lebensfreundschaft zu Jesus von Nazareth. Über beide wissen die Zuschauer und Zuschauerinnen nachher mehr – womöglich auch über sich selbst und ihre eigenen Trugbilder.
Die Aufführung, von Bérénice Hebenstreit ursprünglich für das Volkstheater Wien inszeniert, tourt seit einigen Jahren durch Kirchen in ganz Österreich. Gerade der Kirchenraum entpuppt sich dabei als spannungsgeladener Ort. Zwischen den allgegenwärtigen Aposteln und Heiligen nimmt sich Judas den Platz, der ihm wegen seiner letzten Tat von der Kirchengeschichte verwehrt blieb, in Sichtweite zum Altar, wo das Abendmahl gefeiert wird. Judas sucht den Ort auf, an dem er sich von seinem besten Freund Jesus von Nazareth verabschiedete und aus dem Kreis der Jünger katapultierte.
Sebastian Klein als Judas tritt auf wie ein gewinnender Entertainer, sucht die Nähe des Publikums und lässt dieses tief in seine Seele blicken. Es gelingt ihm, die Fragen, die ihn umtreiben, zu denen seiner Zuhörer zu machen: Hatte er eine Wahl? War er Werkzeug oder Täter? Zählt das, was davor war, nichts?
Mit Sebastian Klein
Regie Bérénice Hebenstreit
Mitarbeit an der Originalproduktion (2015/16): Almasa Jerlagic (Kostüme), Andrea Zaiser (Dramaturgie), Clio van Aerde (Raum)
DURCHDACHT. ACHTSAM. SINNLICH.
TREIBGUT
16., 18., 19. April 2026,
Ein Tanztheaterstück von Nadja Puttner/UNICORN ART

Foto: Walter Probaschnig
Ein Tanz-Theater-Stück zum Thema „Erinnerung“, „Trauma“ und „Identität". Körper-, bewegungs- und textbasiert. Ernst, aber nicht todernst. Eigentlich auch zum Lachen. Immer wieder, zumindest.
Zwei Frauen, eine in der Vergangenheit, eine in der Gegenwart. Ihr Körper ein Sarkophag für längst vergessene Erinnerungen. Die äußere Hülle erstarrt, im Inneren brodelnde Emotionen, die wie Lava an die Oberfläche drängen. Herta, geboren 1926 im slowenisch-Sprachigen Teil Kärntens, erlebt Krieg, Widerstand und frühe Verantwortung. Jahrzehnte später bricht ihre Alzheimer-Erkrankung verschüttete Erinnerungen von Krieg und Gefangenschaft auf. Und Hertas Enkelin Moira muss sich unverarbeiteten Traumata der Familie stellen. So schmerzhaft das auch ist. Schicht für Schicht löst sich die Versteinerung, und die Lava findet ihren Weg nach außen.
Konzept, Stückentwicklung & Performance: Nadja Puttner/UNICORN ART
Soundcreations: Bianca Anne Braunesberger (Mix&Master: Stefan Zotter)
DURCHDACHT. ACHTSAM. SINNLICH.
ELEMENTS
23. & 24. April 2026,
Ein Tanzabend mit Andrea Nagl, Bianca Anne Braunesberger & Adi Hanan
Drei Choreografinnen erforschen den weiblichen Körper als Gefäß von Veränderung
und Transformation in Verbindung mit der Natur. Der weibliche Körper als Motor von
Bewegung und Wandel. Eine Quelle von Schöpfungszyklen und Verwandlungen.
© J.Harnischmacher

Inter-Space
Bianca Anne Braunesberger
Bianca Anne Braunesberger betrachtet fließende Aktivitäten menschlicher Atmung undelektronischer Soundgeräte mit reiner Aufmerksamkeit und verwebt mit allen Sinnenwahrgenommene Details zu einer Bewegungs- & Soundästhetik, die das Publikumeinlädt näher ins Sein zu kommen und in der sich entwickelnden choreografischen Atmosphäre präsent zu sein.
DURCHSETZEN. ANREGEN. STRAHLEN.
Der UNTERTAN spricht
09. & 10. Mai 2026,
Ein Theaterstück von von Ines Burdow nach Motiven von Heinrich Mann
Gastspiel : Die Andere Welt Bühne/Strausberg, Deutschland

©julia otto
Meine Pflicht, nein Bestimmung ist es, ein Knöpfchen zu sein. Ein Knopf an der großen Hose des Vaterlandes. Diederich Heßling in der UNTERTAN spricht“.Eine Hommage an Heinrich Manns Werk
und eine kritische und durchaus humorvolle Auseinandersetzung mit den Mechanismen der Macht und den menschlichen Schwächen, die auch in der heutigen Gesellschaft präsent sind.
Schwarzer Humor als Strategie des Widerstands.
Lachen als Lebensmittel und gegen eindimensionales Denken.
Text, Konzept und Spiel: Ines Burdow
Inszenierung: Anna Tenti
Bühne: Emanuel Schleiermacher
Kostüme: Ann-Christine Müller
Musik/Ton: Tim Andersen
Licht: Dietrich Baumgarten
DURCHSETZEN. ANREGEN. STRAHLEN.
ÜberMensch
23. & 24. Mai 2026,
Ein interdisziplinäres Projekt über die Illusion der Stärke Mann
Choreographie: Lucyna Zwolińska

© Varvara Kandaurova
Mit ÜberMensch präsentieren die Tänzerinnen Lucyna Zwolińska, Hsin-i Huang und Youn Hui
Jeon gemeinsam mit der Musikerin Kathrin Lambert ein interdisziplinäres Tanzprojekt, das Körper,
Klangkunst und visuelle Elemente zu einer intensiven Reflexion verbindet.
Im Zentrum der Performance steht die Frage: Was bedeutet Stärke wirklich – in einer Zeit, die von
Leistungsdruck, technologischen Versprechungen und der Sehnsucht nach Kontrolle geprägt ist?
Die Aufführung greift den Archetyp des Helden auf – eine Figur, die in unserer Kultur seit
Jahrhunderten als Symbol für Macht, Unabhängigkeit und Überlegenheit gilt – und entlarvt dieses
Bild als Illusion.













