LEITUNG
Nadja Puttner ist freischaffende Tänzerin/Performerin, Choreografin und Tanzlehrende. Ausgebildet in Ballett, zeitgenössischem Tanz und Musical, ist ihre künstlerische Arbeit geprägt von Interdisziplinarität und einer stilistischen Offenheit, die sich gegen jedes Schubladendenken verwehrt. 2001-14 leitete sie das Tanz- und Ballettstudio an der Wien, wo sie eine erfolgreiche Ausbildungsstätte für zeitgenössischen Tanz etablierte. 2015 gründetet sie das Unicorn Art Dance Studio mit der Ausbildung von Kindern und Jugendlichen als Kernbereich. Seit 2015 leitet Nadja die freie Tanztheatergruppe UNICORN ART (künstlerische Leitung, Choreografie & Regie für mehrere abendfüllende Projekte). Seit 2018 Gastspieltätigkeit in Österreich und Deutschland. Seit 2022 Projektleitung PRO DANCE VIENNA, Training für professionelle Tänzer*innen in Wien.
Seit Mai 2020 engagiert sich Nadja als Obfrau der Initiative Tanz und Bewegungskunst Österreich für eine Aufwertung des Tanzes in Österreich. Seit September 2020 ist sie Branchensprecherin für Kunst und Kultur bei der gewerkschaftlichen Initiative vidaflex, seit Juni 2021 Vorstandsmitglied. Ihr Einsatz gilt hier vor allem der sozialen Absicherung von soloselbständigen und hybrid beschäftigten Künstler*innen. www.unicornart.at www.itboe.at www.vidaflex.at
Jasmin Avissar, in Jerusalem geboren, absolvierte die Jerusalem Academy of Music and Dance. Mitbegründerin der Jerusalem Ballet Company and School (2004) unter der Leitung ihrer Lehrerin Nina Timofeeva, ehemalige Primaballerina am Bolshoi Theater.
Seit 2006, freiberufliche Tänzerin (mit ChoreografInnen u.a. Joseph Tmim, Natalia Horecna, Thomas McManus, Boris Nebyla.), Choreografin und Tanzlehrende.
2010-2016: Lehrerin und Probeleiterin an der Ballettakademie der Wiener Staatsoper und Junge Kompanie.
Als Gastlehrerin und Coach u.a Volksoper Wien, Teatro Argentino de la Plata, Jerusalem Ballet.Seit 2009 erarbeitete sie Ballettproduktionen für und mit Kinder & Jugendliche (u.a. Nussknacker, Cinderella, Der Schneemann) und zeitgenössiche Tanzstücke z.b Mind Crossing (Wien, New York, München, Linz), “..Manche Trän' aus meinen Augen..” für MUK Privat Uni-Wien und verschiedene Koproduktionen in Wien mit Fokus auf Kunst im öffentlichen Raum.
Seit 2014 arbeitet sie als Choreografin für Schauspielproduktionen, u.a Schauspielhaus Graz, Volkstheater Wien, Nationaltheater Maribor, Theater Dortmund, Staatstheater Augsburg) mit RegisseurInnen u.a Yael Ronen, Anna Badora, Miloš Lolić, Paul Spittler, Axel Sichrovsky.
In ihrer jüngsten Produktion (Barock Oper “Salome” beim Festival Retz 2025) war sie verantwortlich für Co-Regie (mit Nicole Äersold), Choreografie und Tanz.
Die nächsten Pläne (2025-26): Choreografie für “Rocky Horror Show” am Landestheater Innsbruck, Mit-Kuratorin des Tanz Festivals “Theater in Bewegung” in Jena und Choreografie für “Kassandra” in Theaterhaus Jena.
LEHRER*INNEN
Brooke Squire ist diplomierte Tanzpädagogin (Imperial Society of Teachers of Dancing, London) und aktive Bühnentänzerin. Aktuell steht sie im Raimund Theater Wien bei Das Phantom der Oper auf der Bühne.
Ihre professionelle Ausbildung begann im Alter von 12 Jahren an der renommierten John Cranko Schule in Stuttgart. Anschließend absolvierte sie ihren Bachelor of Arts an der Palucca Hochschule für Tanz Dresden. Engagements führten sie unter anderem zum Saarländischen Staatsballett, zum Tanztheater Trier sowie an die Staatsoperette Dresden. Zudem arbeitete sie für TUI Cruises, auch in leitender Funktion als Dance Captain.
2022 schloss Brooke ihre Ausbildung zur Tanzpädagogin mit Schwerpunkt Klassisches Ballett ab. Seitdem unterrichtet sie an verschiedenen Tanzschulen in Deutschland ein breites Spektrum von Altersklassen und Stilen, hauptsächlich aber unsere jüngste Tänzer*innen-Generation.
Über ihren Unterricht sagt sie selbst:
„Alle Menschen betreten den Tanzsaal mit Potential und einer natürlichen Affinität zur Bewegung. Meine Aufgabe ist es, mit dem Blick in die Zukunft gewandt meine Liebe zum Tanzen weiterzugeben. Dabei sehe ich es als meine Verantwortung, den Weg in diese Kunst positiv zu gestalten – Traditionen zu vermitteln und gleichzeitig die individuellen Möglichkeiten jeder Tänzerin und jedes Tänzers bewusst zu respektieren.“

KiBallett 1 (Di. 15:30)
KiContemporary (Mi. 16:30)
Contemporary 1/2 (Mo. 18:30)

Wanda Petri lebt und arbeitet als Tänzerin, Choreografin und Tanz- und Movement Coach in Wien. Zunächst absolviert sie eine klassische Tanzausbildung an der Tanzakademie Zürich und an der Iwanson International School of Contemporary Dance in München. Das Studium in Zeitgenössischer Tanzpädagogik an der MUK bringt sie schließlich nach Wien.
Elektronische Musik und Clubkultur prägen seit vielen Jahren ihr künstlerisches Schaffen. Neben ihrer tänzerischen Tätigkeit arbeitete Wanda Petri lange als VJ und Performerin in Clubs. In ihrer künstlerischen Praxis beschäftigt sie sich mit Trancezuständen, dem Begriff Groove als kollektives Ereignis und mit dem sozialen und körperlichen Raum der Tanzfläche.
Aktuell erforscht sie Schnittstellen zwischen zeitgenössischem Tanz, Embodiment und
Körpertraining. Ihr Fokus liegt auf der Verbindung von freier Bewegung, somatischer
Wahrnehmung und physischer Stärke – zwischen Clubkultur, Körperbewusstsein und
Tanztechnik. Dabei entstehen Formate, die Tanz, Pilates, Krafttraining und improvisierte
Bewegungspraxis miteinander verweben.
Profitraining:
Movement Principles: Grounding
(Mo. 9:00)
Andrea Nagl (*1975) ist Tänzerin, Choreografin, Tanzpädagogin, somatische Forscherin und interdisziplinäre Künstlerin mit Lebensmittelpunkt in Wien. Ausgehend von der Ausdruckskraft des bewegten Körpers entfaltet sich ihre künstlerische Praxis in einem medienübergreifenden Feld – Bewegung, digitale Medien, Klang, Zeichnung und skulpturale Ansätze treten miteinander in Dialog. Ein zentraler Fokus ihrer Arbeit liegt auf dem Verhältnis zwischen Körper und Landschaft, insbesondere auf geologischen Prozessen und der Erfahrung von Tiefenzeit. In den letzten Jahren erforscht sie, wie sich diese Prozesse durch künstlerische Mittel verkörpern, transformieren und zugänglich machen lassen. 2024 erhielt sie das Kunst-Forschungsstipendium der Stadt Wien zur Weiterentwicklung dieser Recherche.
Seit 2006 verbindet sie eine enge künstlerische Zusammenarbeit mit dem Medienkünstler Markus Wintersberger. In ihrer frühen Laufbahn war sie Mitglied mehrerer österreichischer Tanzkompanien, unter anderem Tanz*Hotel / Bert Gstettner. Ein weiterer langjähriger künstlerischer Partner ist der Komponist Karlheinz Essl. Sie ist Gründerin und Leiterin von DANCEmotion | body·mind·heart, einem einjährigen Intensivprogramm für zeitgenössischen Tanz und Körperarbeit.
movement principles: grounding
release · connect · move
Im Zentrum dieser somatischen Praxis steht die effiziente Ausrichtung des Skeletts.
Durch einfache und präzise Bewegungsabläufe am Boden und im Stand erforschen die Teilnehmer*innen die Verbindungen zwischen den Knochen und entwickeln Strategien, um die Spannung der äußeren Muskulatur zu lösen. Der Fokus liegt darauf, das Skelett das Gewicht tragen zu lassen, ein Gleichgewicht zwischen Stabilität und Beweglichkeit zu finden und das Körperbewusstsein zu verfeinern. Anstatt „mehr” zu tun, gewinnt der Körper Raum, sich neu zu organisieren und gewohnte Spannungsmuster mit Klarheit und Präsenz zu verändern (repatterning).
Die Praxis ist ruhig, fokussiert und tiefgreifend. Sie fördert ein Gleichgewicht zwischen Stabilität und Beweglichkeit und wirkt zentrierend auf Körper und Geist (body, mind, heart).
Movement principles: grounding basiert auf den Prinzipien von Klein Technique™ und schöpft aus über zwanzig Jahren somatischer Forschung und Lehrtätigkeit von Andrea Nagl.

Claudine Schoch wurde in Zürich geboren und erhielt ihren ersten professionellen Ballettunterricht bei Doris Catana-Beriozoff an der Ballettschule für das Opernhaus Zürich, bevor sie ihre Ausbildung an der Ballettakademie München unter Konstanze Vernon abschloss. Engagements führten sie zum Bayerischen Staatsballett, an die Semperoper Dresden und zum Ballett am Rhein Düsseldorf Duisburg, bevor sie zum Ballett Theater Basel wechselte. Von 2020 bis 2025 war sie Erste Solistin des Wiener Staatsballetts.
Ein zentraler künstlerischer Schwerpunkt ihrer Laufbahn ist die langjährige Zusammenarbeit mit Martin Schläpfer, die 2011 am Ballett am Rhein begann und sich ab 2020 am Wiener Staatsballett fortsetzte. Unter seiner Direktion entwickelte sie ein breites interpretatorisches Spektrum, das ihr Repertoire und ihre künstlerische Handschrift nachhaltig prägte. (Im Verlauf ihrer Karriere tanzte sie außerdem in Choreografien von Sir Frederick Ashton, George Balanchine, Patrice Bart, Lucinda Childs, Anne Teresa De Keersmaeker, David Dawson, Mats Ek, Alexander Ekman, William Forsythe, Johan Inger, Jiří Kylián, Sol León & Paul Lightfoot, Hans van Manen, Amanda Miller, John Neumeier, Rudolf Nurejew, Jerome Robbins, Anthony Tudor, Peter Wright und Martin Schläpfer.)
Pädagogisch unterrichtet Claudine die MUNZ FLOOR®-Technik, leitete von 2023 bis 2025 die Open Class des Wiener Staatsballetts und arbeitet seit 2025 mit Jugendlichen an der Ballettschule Ballet Point Vienna. Seit 2024 studiert sie zudem Tanzpädagogik im Masterstudiengang an der Palucca Hochschule für Tanz Dresden.
about the class:
MUNZ FLOOR®️ ist eine auf die Faszien ausgerichtete Bewegungspraxis, entwickelt von Alexandre Munz, die darauf abzielt, Hydration, Elastizität und Gesundheit des gesamten Bindegewebsnetzwerks zu verbessern. Durch langsame, spiralförmige Bewegungssequenzen am Boden wirkt die Methode Austrocknung, Verklebungen und Spannungen entgegen, die sowohl die Leistungsfähigkeit als auch die Bewegungsqualität und das tägliche Wohlbefinden beeinträchtigen können. Viele Anwender*innen spüren bereits nach kurzer Zeit eine deutliche muskuläre Erleichterung und ein tieferes Gefühl innerer Balance. https://maisonmunz.com/en/home/

MUNZ FLOOR®-Technik
(FR. 10:00)
Mustapha Barkati Contemporary Jazz
Mustapha Barkati, französischer Choreograph und Tanzlehrer algerischer
Abstammung, wurde in Paris geboren und erhielt seine Tanzausbildung
in Cannes und Paris. Sein Stil basiert auf den Techniken von Matt Mattox und Martha Graham.
Die Stunden beginnen mit einem ausgiebigen Warmup und Übungen zur Verbesserung der Technik. Darauf aufbauend lernen die Teilnehmer:innen choreografische Elementen und Phrasen, die sich durch fließende Bewegungen, hohe Dynamik und Ausdruckstärke auszeichnen. Ziel ist es, die Beziehung zu Bewegung, Raum und Zeit herauszufordern. Der Unterricht von Mustapha richtet sich an Fortgeschrittene und Profitänzer, die ihre Technik und ihr Bewegungsvokabular erweitern möchten, sowie an Nicht-Profis, die im Tanz einen Ausgleich zum Alltag finden wollen.

Jazz - open class
(Mo. 19:45)
Saskia Tindle Ballet
Saskia Tindle trained at the Rambert School of Ballet and Contemporary Dance and worked as a classical dancer in Germany and Portugal. She teaches ballet with an interdisciplinary approach, holds the ZAM Certificate in Dance Medicine (ta.med), an MAS, and an MSc in Dance Science and is currently pursuing an MA in Pedagogy at the Palucca University. Her work centers on biomechanics, imagery, somatic authority, and creativity in ballet training.
About my classes:
My classes offer a dynamic ballet training that combines clear classical structure with somatic awareness, functional understanding, and creative exploration. Technique is approached as a tool — not a rigid form — supporting strength, clarity, efficiency, and personal expression.
Great emphasis is placed on working with the body: respecting individual anatomy, and autonomy, preventing overload, and building long-term physical sustainability. Alongside technical development, I want to help dancers cultivate resilience, self-awareness, and critical thinking — skills essential for today’s professional dance field.
A core value in my teaching is kindness. Ballet is hard, and every dancer who walks into the studio has already made an effort to be there — each with their own baggage, some lighter than others. In my practice I aim to always be generous with my knowledge and empathy, giving fully of myself while encouraging the dancers to do the same for themselves.
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Ballet - Open class
Profitraining
(Mi. 9:00, Fr. 11:45)
Jiyeon Choe K-Pop
Jiyeon Choe ist professionelle Tänzerin, Choreografin und Performance-Künstlerin mit
Arbeitsbasis in Korea und Österreich.Ihr künstlerischer Werdegang begann mit
traditionellem koreanischem Tanz, Ballett und K-Pop und entwickelte sich weiter zu
zeitgenössischem Tanz, Modern Dance und Jazz. Auf dieser vielfältigen Bewegungspraxis
aufbauend erforscht sie eine körperliche Ausdrucksform, die stilistische und kulturelle
Grenzen überschreitet.
Sie studierte Dance and Performing Arts an der Hanyang University und schloss ihr Studium an der Salzburg Experimental Academy of Dance (SEAD) ab, wo sie eine vertiefende Ausbildung in zeitgenössischem Tanz, Improvisation und choreografischem Experimentieren erhielt. Ihre künstlerische Arbeit konzentriert sich auf die Wechselbeziehung zwischen Körper, Musik und Wahrnehmung und zielt darauf ab, durch kontinuierliche Bewegungsforschung, Improvisation und kreative Prozesse neue Bewegungssprachen zu entwickeln.
Als Tänzerin und Physical-Theatre-Künstlerin war Jiyeon Choe bereits bei den Salzburger Festspielen sowie an der Wiener Staatsoper engagiert. Aktuell arbeitet sie an interdisziplinären Projekten, die Tanz, Bildende Kunst und Klang verbinden, und setzt ihre internationale künstlerische Zusammenarbeit sowie ihre kontinuierliche Schaffensarbeit fort.
About my class ( K-POP Dance):
K-POP ist ein Bestandteil der koreanischen Popkultur, der sich durch die Aufnahme von Rhythmen und Ausdrucksformen aus verschiedenen globalen Musikgenres wie Hip-Hop, R&B, elektronischer Musik, Rock und Latin entwickelt hat. Es handelt sich um eine performanceorientierte Tanzkultur, in der Musik und Choreografie eng miteinander verbunden sind. In diesem Workshop bewegen sich die Teilnehmenden gemeinsam zu unterschiedlichen Rhythmen und Tempi, lernen K-POP-Choreografien und erleben auf natürliche Weise körperlichen Ausdruck sowie Performance-Präsenz. Durch Tanz und Musik entsteht ein Raum für kulturellen Austausch, in dem jede Person ermutigt wird, ihre eigene Ausdrucksweise und Bewegungsqualität zu entdecken.
Der Workshop richtet sich an Teilnehmende aller Levels – von Anfänger*innen bis zu
Erfahrenen – und ist so aufgebaut, dass er Schritt für Schritt von grundlegenden
Bewegungen bis hin zu ausdrucksstarken Performance-Elementen führt, in einer sicheren, unterstützenden und angenehmen Lernatmosphäre.




